CentraLab

  
  • Programm: Zentraleuropa – Europäische territoriale Zusammenarbeit
  • Dauer: 1.5.2011 – 30.4.2014
  • Projektleitender Partner: E-zavod (SI)
  • Projektkonsortium: 10 Projektpartner aus 8 Europäischen Ländern
  • Haupthandlung: Vielfalt von 10 grenzüberschreitenden Pilotprojekten

 

 

Centralab überträgt das Konzept und die Methodik des TN MED-Programmes MedLab Projekt auf die Bedürfnisse und Ziele der zentraleuropäischen Regionen in einem ambitionierten Austausch bester Methoden zwischen den Randzonen der europäischen territorialen Zusammenarbeit. Dabei zielt das Projekt darauf ab Mitteleuropa in ein breit angelegtes Labor zu verwandeln, welches sich für Innovation, einschließlich der sozialen und organisatorischen, sowie technologischen Dimensionen einsetzt. Centralab zielt somit darauf ab Wettbewerbsvorteile eines neuen Modells der Innovation zu verdeutlichen, das vor allem Mitteleuropas tiefes und gemeinsames kulturelle Erbe zum territorialen Zusammenhalt stärkt, die interne Integration fördert und die Wettbewerbsfähigkeit durch gegenseitiges Lernen und den Aufbau von Partnerschaften verbessert.

Centrallab, genauso wie MedLab, basiert auf einem vielversprechenden Ansatz, der in dem Bereich ICT unter dem Namen „Living Lab“ entwickelt wurde. In diesem Modell bringt technologische Forschung Infrastruktur in den Kontext des wirklichen Lebens um einen kooperierenden Prozess mit Endverbrauchern zu ermöglichen. Diese Methode ermöglicht größere Relevanz und eine schnellere Marktreife für Forschungsergebnisse, wie von 212 Living Labs im EnoLL Netzwerk vorgezeigt wurde. Das genaue Ziel von CentraLab ist den Living Lab Ansatz quer in einem breiten Spektrum von Politikfeldern, die relevant für die mitteleuropäische regionale Entwicklung sind, durchzuführen. Dadurch wird ein multi-level Steuerungs-Netzwerk für transnationale Mitteleuropäische Living Labs ermöglicht. Es trägt somit zur Verbesserung der Rahmenbedigungen für Innovationen bei (Bereich P 1.1), besonders in den organisatorischen sowie den politischen Dimensionen einer neuen methodischen Forschungsinfrastruktur.

Die Hauptaktivitäten im 36 Monate dauernden CentraLab Projekt beinhalten:
  • Eine Umfrage über das momentane Potential von Applikationen des CentraLab Ansatzes
    (Innovationspolitik, laufende Forschung und Initiativenentwicklung), sowie einen neuen politischen Rahmen entwickeln, der die wissenbasierte Wirtschaftskomponente von regionalen Entwicklungen in einer Reihe von Bereichen erhöht.

  • Eine koordinierte Menge von transnationalen Pilotprojekten, die Partnerschaften, ICT Plattformen und Services bilden. Ebenfalls Co-Design innovative Ansätze für zehn Fragen die von gemeinsamen Interesse sind:
    • Ökotourismus,
    • Energie,
    • Micro – KMU Netzwerke, 
    • Medien & Kreativität, 
    • Mobilität, 
    • Umwelt & Bildung, 
    • Klimawandel, 
    • Abfalllogistik, 
    • Entwicklung des ländlichen Raumes,  
    • eHealth; 
  • Ein strategisches Steuerungsarbeitspaket, das einen Rahmen für verständliche, multi-level Berichte definiert und das eine mitteleuropäische Charta für eine langfristige Steuerung des CentraLab Netzwerkes bildet.
Die strategischen und hauptsächlichen Ergebnisse des Projekts lassen sich in drei Kategorien unterteilen:
  • Ein Forschungsplan, der die Vorraussetzungen für innovative ICT Services definiert. Dies geschieht durch den Living Lab Ansatz;
  • Entwicklung von politischen Richtlinien, die von den konkreten Erfahrungen des Mischens von Forschung und Entwicklung mit lokalen Entwicklungsinitiativen abgeleitet; sind
  • Steuerungsmodelle abgeleitet von MoUs,die den Rahmen aus den Pilotprojekten und deren Integration in das zentraleuropäische Living Lab bilden.
Eine interaktive Webseite und eine gegliedertes Set von strategischen Richtliniendokumenten zusammen mit einer agressiven Medien-Strategie und einem umfangreichen Kalender mit Veranstaltungen, maximiert den Einfluss von CentraLab auf die europäischen Bürger, private Unternehmen und Behörden. Diese Aktivitäten durchziehen den Living Lab co-design Prozess und dies in ganz Zentraleuropa.

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